Der Chiemsee,
auch das bayerische Meeeeer genannt!
Der Chiemsee, auch „bayerisches Meer“ genannt, ist der
größte See in Oberbayern bzw. sogar in Bayern und nach
dem Bodensee und der Müritz See der drittgrößte
See in Deutschland. Der Starnberger See
hat allerdings ein größeres Wasservolumen).
Der Chiemsee verfügt über ein Volumen von 2.047.840.000 m³,
bei einem Umfang von 63,96 km (Uferlänge mit Inseln 83 km).
Das Einzugsgebiet beträgt 1.398,56 km². Die Inseln im See sind die
Herreninsel (238 ha) mit dem berühmten Schloß Herrenchiemsee,
die Fraueninsel (15,5 ha) mit dem Kloster Frauenchiemsee,
Krautinsel (3,5 ha) und Schalch (22 m²).
Der See, wie auch der Ort Chieming und der gesamte Chiemgau,
sind nach einem Grafen mit dem Namen Chiemo benannt.
Am Seebrucker Strand erwärmt er sich am schnellsten.
Oft kann man schon im Mai baden. In den Hochsommermonaten
Juli und August sind 25 Grad Badetemperatur keine Seltenheit.
Die Entwicklung des Chiemsee!
Der Chiemsee entstand, wie viele andere Voralpenseen, am
Ende der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren als Ausschürfung
eines Gletschers. Ursprünglich bedeckte der See eine Fläche
von fast 240 km², was etwa dem dreifachen der heutigen
Wasserfläche entspricht. Auch die maximale Tiefe (72,7 Meter
im Mai 2005) und die durchschnittliche Tiefe verringern sich
dadurch mit den Jahren. Die Wasserfläche des Chiemsee hat
sich Innerhalb der letzten 100 Jahre um ca. 200 ha verringert. Vor
100 Jahren wurde der Wasserspiegel um zirka einen Meter
abgesenkt. Dadurch wurden große Flächen trocken gelegt.
Nördlich des Sees bzw. in den See soll in vorchristlicher Zeit
(ca. 500 v. Chr.) ein Komet niedergegangen sein,
siehe Chiemgau-Inpakt.
Chiemsee und Umgebung
Der größte Zufluss des Sees ist die Tiroler Achen, der einzige Abfluss
die Alz. Die Zuflüsse Tiroler Achen und Prien spülen
Sand und Geröll in den See, so dass er langsam verlandet.
Die Landschaft um den Chiemsee, der Chiemgau, ist eines
der beliebtesten Erholungsgebiete Bayerns. Der landschaftliche
Reiz des Chiemsees entsteht durch die unmittelbare Nähe der
Chiemgauer Berge (Hochfelln, Hochgern, Hochplatte und
Kampenwand). Der See steht unter dem
Schutz der internationalen Ramsar-Konvention.
Bekannt ist der See vor allem durch zwei seiner drei größeren
Inseln: Auf der Fraueninsel befindet sich ein Nonnenkloster.
Noch bekannter ist die Herreninsel, auf der sich zwei Schlösser
befinden: Ein Landschaftpark mit dem Alten Schloss (einem
ehemaligen Kloster) sowie das Neue Schloss Herrenchiemsee
des „Märchenkönigs“ Ludwig II., das dem Schloss von Versailles
nachempfunden ist. Die dritte Insel - die Krautinsel - ist unbewohnt.
Außerdem gibt es drei sehr kleine Inseln: Der Schalch westlich der
Fraueninsel sowie zwei namenlose, baumbestandene Inselchen
54 bzw. 80 Meter südlich der Krautinsel,
mit jeweils wenigen Quadratmetern Fläche.
Der Chiemsee gliedert sich in den größeren, offenen Weitsee im
Nordosten sowie in den Inselsee im Südwesten. Während die
drei größeren Inseln die Gemeinde Chiemsee bilden und zum
Landkreis Rosenheim gehören, bildet der See (Wasserfläche)
mit den kleinen Inseln und mit einigen Schwemmlandinseln
im Mündungsdelta der Tiroler Achen ein gemeindefreies Gebiet
des Landkreises Traunstein. Die Kreisgrenze verläuft genau am
Westufer des Sees. Nur einige Seitenbuchten in der Nähe
von Rimsting zählen zum Landkreis Rosenheim.
Kultur [Bearbeiten]
Der Chiemsee hat als reizvolles Motiv zahlreiche Maler inspiriert,
weshalb es unzählige Werke in der Malerei gibt, die den Chiemsee
und dessen Inseln, aber auch die nähere Umgebung des Chiemgaus
thematisieren. Um den Priener Maler Paulus hat sich ein Zirkel von
Malern gebildet, die gemeinhin als „Chiemseemaler“ bezeichnet
werden. Paulus hat seine Bilder nach seinem Tod der Gemeinde
hinterlassen, die eine ständige Ausstellung
seiner Werke veranlasst hat.
Mit dem Begriff Goldener Chiemsee-Kessel wird ein in der Zeit
des Nationalsozialismus in Deutschland gefertigter "Kultkessel"
bezeichnet, der Anleihen an den Formenschatz der Keltenzeit macht.
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Nicht nur der Chiemsee, sondern rund 20 weitere Seen liegen in nächster Umgebung.
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Bei soviel Wasser sei noch der Hinweis angebracht, daß es beim Wassermann auch Angelkarten für Angler gibt.
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